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Die Maske ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Zeichen für Solidarität

Der Landkreis Aurich hat seit einigen Wochen einen handfesten Skandal.

Verwaltungsmenschen der Klinik, insbesondere der Klinikchef haben sich vermutlich unrechtmäßig

beim Impfen "vorgedrängelt". Die Wogen schlugen hoch. Der Aufsichtsrat gab dem Klinikchef Rückendeckung.

Nun allerdings wird der Kreistag sowie der Emder Stadtrat am 16. Februar 2021 erneut darüber beraten und befinden.

Wir haben als Aurich zeigt Gesicht haben dazu eine Pressemitteilung herausgegeben, die ON hat diese am 11. Februar veröffentlicht:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Kommentar von meiner Seite zu Demonstrationen der "Querdenker*innen:

Ich teile die Meinung der Journalistin Aida Baghernejad aus Berlin, die in einem Kommentar festhält: gegen Covid 19 können wir uns impfen lassen, gegen die unheilige Allianz aus Verschwörungsideologien, Rechtsextremismus und enthemmten Bürgertum hilft nur eins:

SOLIDARITÄT!!!

Natürlich muss das Demonstrationsrecht gewahrt bleiben, das müssen wir aushalten. Aber inzwischen sind Grenzen massiv überschritten worden. NS Verharmlosung, Gewalt, Hass, Shoah-Leugnung, sich mit Sophie Scholl vergleichen, es gibt nach oben keine Grenze mehr. Das ist unerträglich!!!

Ich fordere die Mitte der Gesellschaft auf, sich gegen solche Menschen „quer“ zu stellen, die in ihre Grenzen zu verweisen, die allzu leichtfertig mit den so genannten „Querdenkern“ mitmarschieren, blind hinterherrennen. Das hatten wir schon mal. Ich möchte es nicht erleben. Meine Großeltern und Eltern könnten ein Lied davon singen, würden sie noch leben.

 In dieser Gesellschaft läuft schon länger etwas schief. Es kann nicht sein, dass wir die Polizei immer und immer wieder bemühen müssen, einzugreifen, für Ordnung zu sorgen. Ich denke, die ist überfordert und kann das nicht leisten.

Angesagt ist eine Stärkung und Unterstützung der Zivilgesellschaft, dem demokratischen Teil bei uns. Gelder müssen in den Sozialbereich fließen, um den armen und reichen Teil nicht noch mehr auseinanderdriften zu lassen. Gelder müssen in Demokratieprojekte fließen, um gegenzusteuern was sich vermeintlich da draußen zusammenbraut.

 Die Corona-Pandemie zeigt seht deutlich wie die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinandergeht. Das können, das sollten wir nicht hinnehmen.

 Ich habe Verständnis für diejenigen, die Kritik über an den Maßnahmen bzgl. der Einschränkungen. ABER: wir haben es bei dem Virus mit einer enormen Dimension zu tun, die auch Virologen und Experten überrannt hat. Die Politik ist noch mal mehr teilweise überfordert und macht ohnehin alles falsch, könnte man sagen. Ich werfe ihnen nichts vor. Und ich möchte den Job derzeit nicht geschenkt bekommen. Wie sie es machen, ist es falsch. Rechts rum gehen heute, links rum gehen morgen und übermorgen umgekehrt. Na Mahlzeit.

Auf die Klugscheißer im Land sch... ich. Sie scheinen ja wohl immer alles richtig zu machen und haben noch nie eine falsche Entscheidung getroffen.

Kritische Auseinandersetzung ja, aber Fakten und Fachleute ignorieren nein.

Arbeiten wir also gemeinsam daran, besonnen und respektvoll zunächst unter uns zu agieren, um andere mitzunehmen und sie zu überzeugen.

Jörg Köhler, 3.12.20

 

Die Corona-Pandemie hat auch uns gefordert, sich zu positionieren.

Dass unsere Begriffe wie Respekt, Solidarität und Menschenwürde diese Bedeutung bekommen würden,

konnten wir tatsächlich Ende 2018 nicht erahnen.

Der Landkreis Aurich hat zusammen mit uns eine Kampagne ins Leben gerufen mit dem Namen

AKTION GEGEN HASS UND HETZE - MEHR RESPEKT - siehe hier

 

Mit dem Vorsitzenden des Vereins wurde auch ein Videoclip erstellt. Weitere sind hier zu sehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Samstag, 14. November haben dann die Querdenker, wir sagen Quertreiber

zum zweiten Mal eine Kundgebung mit Demozug bei der Sparkassen-Arena veranstaltet.

Wir haben, mussten, dagegen halten und haben auf dem Auricher Marktplatz unsere Veranstaltung abgehalten.

Das Feld denen zu überlassen, die das Wort Respekt nicht so wirklich im Munde haben, das konnten wir nicht zulassen.

Die Presse berichtete am 16. November ausführlich - hier Ausschnitte der Nordwest-Zeitung, ON und OZ